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Fünf Regeln für ein sicheres Passwort - Wie Sie Ihre Daten schützen

 

Da man sich die Vielzahl der komplexen Passwörter in der Regel nicht mehr merken kann, hilft die Verwaltung per Computer. Dort sollten Sie die Passwörter aber nicht einfach in einem Textdokument oder in einer Excel-Liste verwahren. Stattdessen helfen Passwort-Manager, auch Passwort-Safes genannt. In diese Programme können Sie alle Ihre Passwörter eingeben, verschlüsseln und den Passwort-Manager mit einem starken Master-Passwort verschließen. Ein solcher Passwort-Safe ist zum Beispiel die vom Bundesinstitut für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfohlene Software KeePass. Sie hat auch einen eingebauten Passwort-Generator, der sichere Passwörter per Klick erstellt.


 

 

Online-Banking, E-Mail oder soziale Netzwerke – für alles braucht man ein Passwort. Obwohl Passwörter oft sensible Daten schützen, sind sie häufig sehr unsicher. Sehr beliebt sind zum Beispiel Namen, Lieblingstiere oder -städte. Das Knacken solcher Passwörter ist für Hacker ein Kinderspiel und die Daten damit leichte Beute. Doch wenn Sie ein paar Regeln beachten, können Sie es den Hackern schwer machen.

 

v  es sollte mindestens zehn Zeichen lang sein

v  besteht aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen

v  ist NICHT Lieblingstier, Lieblingsstadt, Lieblingsstar, Geburtsdatum oder Ähnliches

v  kommt nicht in einem Wörterbuch vor

v  ist keine Zahlen- (1213141516) oder Tastaturfolge (qwertz)

 

Es genügt übrigens nicht, wenn Sie hinter ein einfaches Wort noch eine Zahl oder ein Sonderzeichen setzen. Damit Sie auch im Ausland problemlos auf Ihre Accounts zugreifen können, sollten Sie auf Umlaute und Sonderzeichen verzichten, da diese auf einigen landestypischen Tastaturen im Ausland nicht existieren.

 

Um sich ein komplexes Passwort zu merken, können Sie beim Erfinden des Passworts einen Trick anwenden. Denken Sie sich einen Reim, ein Sprichwort oder einen einprägsamen Satz aus. Stellen Sie die Anfangsbuchstaben zusammen und fügen Sie einige Zahlen ein. Stellen Sie sich beispielsweise folgenden Satz vor:

Ich bin 1989 in Nürnberg geboren (1+9+8+9=27)

I     b    27    i   N             g                > also: Ib27iNg

Gegebenenfalls kann man Anfangs-und Endbuchstaben der Organisation hinzufügen, Beispiel facebook:                                         > fIb27iNgk


 

Dasselbe Passwort für mehrere Accounts zu verwenden, gilt als ausgesprochen leichtsinnig. Sollte das Passwort einem Unbefugten in die Hände fallen, hätte er damit die Möglichkeit, es auf mehreren Accounts auszuprobieren, um weitere Zugänge zu öffnen. Schwerer machen Sie es einem Angreifer also, wenn Sie Ihr sicheres Passwort ab und zu ändern. Es gibt Software-Programme, die Sie daran erinnern, falls Sie Ihr Passwort schon längere Zeit nicht mehr geändert haben.

 

 

 

 

Autorin: Caterina Priesner

 

 

Aufgabenstellung: fertige Lösung